Autor Thema: Probleme mit Darstellung  (Gelesen 666 mal)

Offline KingOfLions

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Probleme mit Darstellung
« am: 20.01.2019, 21:40:32 »
Ich habe an einer Stelle (Wurzel einer Weiche) das Problem, dass die Darstellung komplett abstürzt.

Bild 01: die Situation vor dem Überfahren der Weiche.
Bild 02: nach dem Überfahren der Weichenspitze (anscheinend mit dem Nullpunkt des TFZ) löst sich sogar der Panto des TFZ in seine Einzelteile auf ... das Gelände ist auch schwer wiederzuerkennen.
Bild 03: Das Ganze im Editor. Nachdem der MSTS ja Probleme an Kachelkanten hatte ... ist hier aber nicht zu sehen.

Ich steh' im Wald und verstehe grad mal gar nichts ....

Zurückfahren ist möglich, dann wird auch die Darstellung wieder normal.

Kennt jemand diesen Bug?


Offline Kapitaen13

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #1 am: 21.01.2019, 16:08:16 »
Was sagen denn die Log Files?
Viele Fehler werden dort normalerweise aufgelistet.

OpenRailsLog.txt
TSRE5_v0.697_log.tx t

Gruß Jan

Offline EugenR

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #2 am: 21.01.2019, 18:55:13 »
Auf dem Bild 1.03 glaube ich (die Bildqualität ist sehr mangelhaft) an der Weichenspitze (vor der die Lok auf Bild 1.01 steht) eine blaue Linie des TSRE5 zu sehen.
Wenn das so wäre, ist das Gleis dort unterbrochen. Die Lok kann nicht darüber hinausfahren, auch wenn dort noch weitere nicht verbundene Schienen liegen. Denkbar, dass das anschliessende Kurvenstück etwas unter der Weichenspitze endet.


Offline KingOfLions

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #3 am: 21.01.2019, 21:21:58 »
Danke @EugenR ... ja, war es tatsächlich. Man muss ganz genau hinschauen, da beide Anfangsknoten übereinanderliegen. Es lag tatsächlich ein Gleis mit Steigung -40% ab der Weichenspitze. Und zusätzlich sah der Bogen so aus, als wäre er mit der Weiche verbunden, was aber eben nicht der Fall war.

Leider baut der Editor immer wieder Mist, wenn man Steigungen nachträglich verändert. Sonst sehe ich das eh, aber da bin ich jetzt mal ordentlich reingefallen.

Danke für den Hinweis!

Offline detman

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #4 am: 22.01.2019, 10:48:22 »
Du darfst, wenn Du ein Gleisstück gelegt hast und das nächste Gleisstück anlegst, das vorherige nicht mehr in die Lage verändern.
Oder anders gesagt, wenn über ein Gleisstück die gelbe Linie erscheint, dieses nicht mehr verändern. Ansonsten das Gleisstück löschen und neu verlegen.
Dann baut der Editor auch keinen Mist.
Das selbe gilt auch für Straßenstücke, dort durch eine blaue Linie gekennzeichnet.

Detlef

Offline Rogue

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #5 am: 22.01.2019, 11:52:59 »
Du darfst, wenn Du ein Gleisstück gelegt hast und das nächste Gleisstück anlegst, das vorherige nicht mehr in die Lage verändern.
Oder anders gesagt, wenn über ein Gleisstück die gelbe Linie erscheint, dieses nicht mehr verändern. Ansonsten das Gleisstück löschen und neu verlegen.
Dann baut der Editor auch keinen Mist.
Das selbe gilt auch für Straßenstücke, dort durch eine blaue Linie gekennzeichnet.

Detlef

Hallo Detlef,

darf ich (im TSRE5) mit der Taste "Z" die gelbe Linie ausschalten und dann Änderungen am Gleisstück vornehmen, ohne dass was passiert?
Oder muss (oder sollte) es grundsätzlich gelöscht werden...mit gelber Linie oder ohne?

VG
Boris

Offline detman

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #6 am: 22.01.2019, 13:22:21 »
Das geht, Du wählst das Gleis an, drückst „z“ und wählst erneut das Gleis an und änderst die Höhe.
Soweit kein Problem, aber wehe Du vergisst „z“ zu drücken, dann hast Du den „Salat“.
Und Du sparst dabei auch keinen Arbeitsgang. Da ist man auf der sicheren Seite, wenn man das Gleis gleich löscht.

Detlef

Offline KingOfLions

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #7 am: 22.01.2019, 13:50:34 »
Du darfst, wenn Du ein Gleisstück gelegt hast und das nächste Gleisstück anlegst, das vorherige nicht mehr in die Lage verändern.
Oder anders gesagt, wenn über ein Gleisstück die gelbe Linie erscheint, dieses nicht mehr verändern. Ansonsten das Gleisstück löschen und neu verlegen.
Dann baut der Editor auch keinen Mist.
Das selbe gilt auch für Straßenstücke, dort durch eine blaue Linie gekennzeichnet.

Detlef

Genau das nervt mich am Editor ungeheuer. Ich habe eine Steigung verlegen müssen, knappe 2m Höhenunterschied und gleichzeitig komplexem Aufbau. Ich glaub', ich habe das Streckenstück etwa 15 Mal neu verlegt. Und ehrlich will ich nicht wissen, was ich mache wenn ich eine Strecke von mehreren km um 1/10 %o in der Höhe korrigieren muss.

Übrigens baut der Editor sehr wohl Mist, denn wenn man relativ grosse Höhenunterschiede überbrücken muss, dann kann es vorkommen, dass die Geise plötzlich in einen völlig schrägen Winken stehen und nurmehr gelöscht werden können - was mir dann passiert, wenn ich eine Überbrückung über einen grösseren Höhenunterschied anpassen muss, z.B. wenn ich noch nicht weiss, wo die Steigung anzulegen ist.
Was mir im Editor fehlt, ist eine Funktion "von A nach B Steigung anpassen".


Offline Richie57

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #8 am: 22.01.2019, 17:51:29 »
Tach zusammen,

ehrlich gesagt, verstehe ich die ganze Aufregung um´s Schienensetzen jetzt nicht! :-\

Seit es den TSRE gibt, verlege ich Gleise mit diesem Editor ohne größere Schwierigkeiten.
Wenn man einigermaßen konzentriert und sauber arbeitet, bereitet selbst das Verlegen von Gleisen in gebirgigem Terrain wenig Verdruß.
Natürlich bedarf es einiger Vorplanung (durchschnittliche Neigung, Übergangsbögen etc.), die sich aber, im Nachhinein gesehen auszahlt. Eine möglich Fehlerquelle ist und bleibt das nachträgliche Verändern der Neigung (wie oben angesprochen), aber auch das Anhängen von Gleisstücken an frei schwebende Gleise; hier wird meist nicht der Node getroffen und das platzierte Schienenstück hängt irgendwo im Nirwana. Dabei kann es auch zu verrückten Neigungswinkeln kommen ...

Vermeiden lässt es eigentlich nur dadurch, dass ich dem neigungskorrigierte n, aber noch nicht registriertem Schienenstück, einen festen Untergrund >Taste F< verpasse und erst dann per Taste Z registriere. Nun kann das nachfolgende Segment problemlos angefügt werden und abermals in der Neigung angepasst werden.
Nur so geht´s problemlos ... :pardon

Zitat
Was mir im Editor fehlt, ist eine Funktion "von A nach B Steigung anpassen".
Für was soll das gut sein? Kenne ich die Höhe von A und B und die Stecke zwischen den Stationen, kann man das recht simpel ausrechnen! Dann habe ich aber erst eine stete Neigung zwischen den Punkten A und B und es fehlen die Ausrundungen (Übergangsneigungen) zu Beginn und zum Ende der Neigung. Je nachdem wie lange und wie steil ich die Übergänge auslege, muss ich die Durchschnittsneigun g eben anpassen. Also, was soll´s?

Bei ElvasTower wird gerade ein ähnliches Problem diskutiert, wohl auch im Zusammenhang mit Gokus "procedural tracks", aber die Problematik Neigungswechsel, Übergangsneigungen usw. wird es nach wie vor geben.

Streckenbau ist kein Zuckerschlecken, aber mit TSRE um Lichtjahre besser als mit der MSTS-Krücke!

Viele Grüße
Richie
"... Menschlichkeit und Politik schließen sich im Grunde immer aus. Beide sind nötig, aber beiden zugleich dienen, ist kaum möglich.
Politik fordert Partei, Menschlichkeit verbietet Partei."

Hermann Hesse

Offline KingOfLions

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #9 am: 22.01.2019, 18:44:14 »
Tach zusammen,

ehrlich gesagt, verstehe ich die ganze Aufregung um´s Schienensetzen jetzt nicht! :-\

Welche Aufregung?  :-\ ;D

Seit es den TSRE gibt, verlege ich Gleise mit diesem Editor ohne größere Schwierigkeiten.
Wenn man einigermaßen konzentriert und sauber arbeitet, bereitet selbst das Verlegen von Gleisen in gebirgigem Terrain wenig Verdruß.

Natürlich bedarf es einiger Vorplanung (durchschnittliche Neigung, Übergangsbögen etc.), die sich aber, im Nachhinein gesehen auszahlt. Eine möglich Fehlerquelle ist und bleibt das nachträgliche Verändern der Neigung (wie oben angesprochen), aber auch das Anhängen von Gleisstücken an frei schwebende Gleise; hier wird meist nicht der Node getroffen und das platzierte Schienenstück hängt irgendwo im Nirwana. Dabei kann es auch zu verrückten Neigungswinkeln kommen ...

Das mag für "Spielzwecke" ausreichend sein. Eine durchschnittlische Steigung nutzt bei mehrern Neigungswechseln so ziemlich gar nichts. Dazu kommt, dass die NASA Höhendaten z.T. unpassend sind (hohe Gebäude grade im städtischen Bereich, Einschnitte, Bahndämme). D.h. das Nacharbeiten von Steigungen sehe ich als Standardfunktion.

Vermeiden lässt es eigentlich nur dadurch, dass ich dem neigungskorrigierte n, aber noch nicht registriertem Schienenstück, einen festen Untergrund >Taste F< verpasse und erst dann per Taste Z registriere. Nun kann das nachfolgende Segment problemlos angefügt werden und abermals in der Neigung angepasst werden.
Nur so geht´s problemlos ... :pardon

Ja, geht nur leider nicht überall. In Einschnitten muss ich das Gelände eh herunterziehen, aber auf Dämmen arbeite ich meistens fliegend, um mir die Höhe des umgebenden Geländes nicht zu veränden.
Was mit dem Tool problemlos geht, ist halt nicht immer ein gutes Ergebnis.

Für was soll das gut sein? Kenne ich die Höhe von A und B und die Stecke zwischen den Stationen, kann man das recht simpel ausrechnen! Dann habe ich aber erst eine stete Neigung zwischen den Punkten A und B und es fehlen die Ausrundungen (Übergangsneigungen) zu Beginn und zum Ende der Neigung. Je nachdem wie lange und wie steil ich die Übergänge auslege, muss ich die Durchschnittsneigun g eben anpassen. Also, was soll´s?

Nun, das baust Du vielleicht anders. Ich habe wie im konkreten Beispiel oft Bögen wo ich mich mit 10cm Ausgleich hinbasteln muss, damit sie von der Ausrichtung her passen. Und alleine da muss man leider immer wieder neu bauen, wenn sich die Steigung dann nicht anpassen lässt.

Bei ElvasTower wird gerade ein ähnliches Problem diskutiert, wohl auch im Zusammenhang mit Gokus "procedural tracks", aber die Problematik Neigungswechsel, Übergangsneigungen usw. wird es nach wie vor geben.


Ist ja kein Problem von OR. Sondern ein reines Problem des Editors (vom Handling der Veränderung der Neigung), die Funktion zur Anpassung wäre halt dann Luxus.

Streckenbau ist kein Zuckerschlecken, aber mit TSRE um Lichtjahre besser als mit der MSTS-Krücke!

Wir haben heute auch 2019 und nicht mehr 2001. Ein schlechtes Tool von M$ (die nix besseres zusammenbringen) ist aber kein Argument, es nicht besser zu machen   8).

Offline Richie57

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #10 am: 22.01.2019, 20:22:07 »
Nun, das baust Du vielleicht anders. Ich habe wie im konkreten Beispiel oft Bögen wo ich mich mit 10cm Ausgleich hinbasteln muss, damit sie von der Ausrichtung her passen. Und alleine da muss man leider immer wieder neu bauen, wenn sich die Steigung dann nicht anpassen lässt.

Verstehe ich jetzt nicht so ganz ... :-\
Ich habe doch im TSRE die Möglichkeit die Neigungswinkel so fein abzustufen, dass ich mich gemächlich an den Anschluss "herantasten" kann.

Beispiel 1: [Klick auf´s Bild zum Vergrößern!]



Die Schrittweite der Neigungsänderung ist hier auf 1 abgeändert (Normwert = 25), so dass die Neigung pro Schritt um 0,1‰ geändert wird (mit Tastenkombination >Strg+[NumPad]8<).

Beispiel 2: [Klick auf´s Bild zum Vergrößern!]

Es geht aber noch genauer:



Diese Einstellung bewirkt eine Schrittweitenänderu ng von 0,001‰ ... wer´s halt wirklich braucht! ;)

Ich kann mir mir nicht vorstellen, dass man das anschließende Gleisstück nicht millimetergenau anschließen können soll.

Und im übrigen: Einschnitte kann man natürlich auch mit "fliegenden Gleisen" (falscher Begriff, ich weiss!) überbauen; dabei muss die Funktion >Stick to target< aktiviert sein und man muss sich direkt über dem letzten Node befinden, bevor man das anschließende Schienenstück setzt. Ist etwas zeitaufwändiger, zugegeben, klappt aber in 95% der Fälle.

Zitat
Wir haben heute auch 2019 und nicht mehr 2001. Ein schlechtes Tool von M$ (die nix besseres zusammenbringen) ist aber kein Argument, es nicht besser zu machen.
Habe ich auch nicht behauptet! ;D
Der Junge (Goku) hat doch in kurzer Zeit schon Erstaunliches geleistet! Das Tool ist noch im Flow und es wird sicherlich noch so manches dazukommen, von dem wir vor fünf Jahren nur geträumt haben. Außerdem studiert Pjotr ja auch noch so nebenbei ... die Zeit sei ihm gegönnt!

Viele Grüße
Richie
« Letzte Änderung: 23.01.2019, 10:29:02 von Richie57 »
"... Menschlichkeit und Politik schließen sich im Grunde immer aus. Beide sind nötig, aber beiden zugleich dienen, ist kaum möglich.
Politik fordert Partei, Menschlichkeit verbietet Partei."

Hermann Hesse

Offline KingOfLions

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Re: Probleme mit Darstellung
« Antwort #11 am: 23.01.2019, 14:51:31 »
Verstehe ich jetzt nicht so ganz ... :-\
Ich habe doch im TSRE die Möglichkeit die Neigungswinkel so fein abzustufen, dass ich mich gemächlich an den Anschluss "herantasten" kann.


Ich kann mir mir nicht vorstellen, dass man das anschließende Gleisstück nicht millimetergenau anschließen können soll.

D'rum geht's auch nicht. Natürlich kann ich mich am letzten Gleisstück hinbasteln (wobei das auch nicht so lustig ist - von wegen Stzeigungsübergang, den man dann auch meistens mehrfach verlegen muss, bis er passt). Aber ich habe z.B. Streckenstücke mit 4-7 Neignungswechseln auf 2km. Wo ich dann nach Google, Video etc. halbwegs nachbastle,
Die grossen Sachen sind meistens eh kein Problem, vor allem Hauptstrecken die keine so häufigen Neigungswechsel haben.

Und im übrigen: Einschnitte kann man natürlich auch mit "fliegenden Gleisen" (falscher Begriff, ich weiss!) überbauen; dabei muss die Funktion >Stick to target< aktiviert sein und man muss sich direkt über dem letzten Node befinden, bevor man das anschließende Schienenstück setzt. Ist etwas zeitaufwändiger, zugegeben, klappt aber in 95% der Fälle.
Habe ich auch nicht behauptet! ;D

Für mich ist der Fangradius zu gross, vor allem vertikal.

Der Junge (Goku) hat doch in kurzer Zeit schon Erstaunliches geleistet! Das Tool ist noch im Flow und es wird sicherlich noch so manches dazukommen, von dem wir vor fünf Jahren nur geträumt haben. Außerdem studiert Pjotr ja auch noch so nebenbei ... die Zeit sei ihm gegönnt!

Völlig unbestritten. Dafür eine tolle Leistung. Aber ein bisschen Nachdenken bzw. Erfahrung - nicht in Programmierung sondern in Punkto Anwendbarkeit - würde es halt uns Streckenbauern schon einfacher machen. Und wir machen das ja auch in unserer kargen Freizeit. Und grade bei Grossprojekten wie bei mir ist halt jede verschenke Zeit ein paar km weniger Strecke.